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Projekt "Sweet Chocolate City "


“Sweet Chocolate City” – ein soziales Unterrichtsprojekt der besonderen Art In ihrem Unterrichtsprojekt „Sweet Chocolate City“ erfinden die SchülerInnen der 6C und ihre Lehrerin, Frau Sablotny, eine fiktive Welt, die sie anschließend mit Leben füllen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Interaktion der Teilnehmer in Arbeitsgruppen. Erst ganz am Schluss werden die Ergebnisse, die Rollenspiele, vorgestellt.
Das Besondere für alle Beteiligten ist nach wie vor, dass die zu Beginn des Projektes gemeinsam festgelegten Inhalte den Teilnehmern Raum für eigenes Konstruieren und Gestalten ermöglichen und so Schüler und Lehrerin aktiv am eigenen Lernprozess beteiligt sind. Dass die gewählte Sozialform die des offenen Unterrichts ist, ergibt sich dabei automatisch.

„Das Fazit der SchülerInnen nach zwei Jahren Projektarbeit ist sehr positiv und spiegelt den beobachtbaren Entwicklungsprozess der Klasse wieder, so Dr. Eckhart Schiffer, wissenschaftlicher Begleiter des Projektes. „War zu Beginn schon ein intensiver Einsatz der Lehrerin erforderlich, um die vielen gleichzeitig hervorgebrachten kreativen Text- und Gestaltungsbeiträge sowie die verschieden-en Handlungsimpulse zu koordinieren, konnten die SchülerInnen im weiteren Verlauf immer selbstän-diger Ideen geordnet sammeln sowie kleine Aktionsgruppen bilden, in denen gemeinsam Szenen-Texte entworfen und geprobt wurden. Die Verständigung und das wechselseitige Verstehen wurden immer besser. Dadurch konnten auch vereinzelte Konkurrenzkonflikte leichter entschärft werden. Auch das Erfassen der Veränderung mittels eines standardisierten Fragebogens am Ende des Schuljahres ergab gegenüber der Vorbefragung im ersten Halbjahr eine deutliche Zunahme der so genannten Mentalisierungsneigung von 30%. Mit letzterer ist kurz gesagt die Bereitschaft gemeint, sich selber von außen und den anderen von innen wahrnehmen zu können und zu wollen. Fairplay ist dadurch die vorrangige Umgangsweise der Schüler miteinander. … die „verschärfte Beobachtung untereinander“ ist nicht nur schwierig umzusetzen, sondern kann auch das Gegenteil fördern. Nämlich ein von Misstrauen geprägtes Klima, das eher Mobbing und Vereinzelung begünstigt als verhindert. Das bedeutet: Im Hinblick auf soziale Gesundheit … die salutogenen, d. h. gesundheitsförderlichen Momente bedenken.“















































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